Geschichten mit Herz und Stil über Frieda:

 

Wilhelms- Geschäftsaufgabe 001

Frieda, die Gastwirtin, die bis 1973 hinter dem Tresen stand, schaute jeden Gast der zur Tür hinein kam prüfend an.

Manchmal sagte sie danach: „Geben Sie mir bitte Ihre Jacke/ Ihren Mantel.“ Und als der Gast bezahlte, da war der fehlende Knopf wieder angenäht. So ging Service damals – sicher auch ein gutes Beispiel für die heutige Zeit.

Nette Grüße aus Eurer #Residenz mit Herz und Stil

 

 

Zur Geschichte der Residenz: Der wunderschöne Garten am „Plane“…

LiqueurFabrik

…wurde durch August Adam Ende des 19. Jahrhunderts in Richtung Bach angelegt und der im Bild sichtbare überdeckte Sitzraum gestaltet.

Übrigens: Im Winter wurde die breiten Wege und Rasenplätze des Gartens in ihrer Gesamtlänge in eine Eisbahn verwandelt, auf der sich in Ermanglung einer natürlichen Eisbahn gegen ein billiges Eintrittsgeld tagsüber die Kinder und abends die Erwachsenen zu den Klängen eines Leierkastens oder einer Ziehharmonika auf Schlittschuhen tummelten.

 

Torsten Sämanns Künstlerdruck von Wilhelms Gastwirtschaft am Plan ist fertig.

Wilhelms 003Wilhelms 001 (2)

Vielen Dank für das schöne Werk der colorierten Radierungen (auf Kupferplatte).

Die eine #Radierung wird als Geschenk an den ehemaligen Besitzer Herrn Wilhelm überreicht. Eine weitere Radierung wird in unserem Haus einen würdigen Platz finden. Lassen Sie sich beim nächsten Besuch überraschen.

Zur Geschichte der Residenz: Wilhelms „Gaststätte am Plan“

Wilhelms 001

Friedrich Ernst Wilhelm kaufte 1906 das Grundstück hatte das vom Nachbarhause am Mühlgraben stehengebliebene Hinterhaus, in dem seit Jahrzehnten eine Schlosserei betrieben wurde, abgebrochen und seine Gasträume erweitert. Der am Garten entlang fließende Mühlgraben ist seit einigen Jahren verlegt und zugeschüttet und das dadurch gewonnene Land zum Garten geschlagen worden.

Zur Geschichte der Residenz: Liqueur-Fabrik – Restaurant und Billard am „Plane“

LiqueurFabrik

 

Herr August Adam kaufte das Haus Am Plan 2 in Dresden-#Lockwitz im Jahre 1864 und errichtete darin eine Gastwirtschaft und betrieb die Herstellung von Likören. Zur Seite des heutigen Sparkasse Am Plan 1 erfolgte 1876 ein Anbau in dem ein Friseurgeschäft betrieben wurde.

Schade, dass die Schönheit der Originalfassade zu DDR-Zeiten nicht erhalten werden konnte und bei der Übernahme nur noch eine glatte Front mit  grauem Putz und ohne Schmuckelemente vorhanden war.

beschauliche Winterzeit in Lockwitz

Winter in Lockwitz 002

 

„Dieser Teekessel diente schon meinen Eltern und war ein Zeuge unserer abendlichen Familienversammlungen; dieser kupferne Kaminschirm schützt mich noch immer vor dem Feuer, das diese alte mächtige Zange anschürt; und so geht es durch alles durch. Anteil und Tätigkeit konnt‘ ich daher auf gar viel andere Gegenstände wenden, weil ich mich mit der Veränderung dieser äußeren Bedürfnisse, die so vieler Menschen Zeit und Kräfte wegnimmt, nicht weiter beschäftigte.“- Johann Wolfgang von Goethe

 Sicher sollten wir uns an Goethe ein Beispiel nehmen und unsere Zeit und Kraft in #2015 besser kontrollieren. Das eine oder andere „nostalgische Teil“ tut auch seinen Dienst und es stecken noch Erinnerungen drin.